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Pressestimmen

 

 


Öffentlicher Anzeiger 10. April 2017

 

 

Wird der Brunnen saniert oder bepflanzt? Das ist die Frage. 

   
Neue Gebühren für Rheinhessenhalle


Gemeinderat Kosten für Brunnensanierung eruieren


Hackenheim. Keinen schönen Anblick bietet derzeit der Brunnen vor dem Eingang der Rheinhessenhalle in Hackenheim. Nach einer Begutachtung der Schäden hatte der Bauausschuss dem Gemeinderat empfohlen, ihn aus ästhetischen Gründen zu bepflanzen. Eine Reparatur der Pumpe und anderer defekter Teile des mittlerweile 30 Jahre alten Brunnens sei einfach zu teuer, hatte der Ausschuss geurteilt. Eine Bepflanzung sei günstiger und würde den Brunnen optisch aufwerten, meinten jetzt auch einige Ratsmitglieder, die sich damit der Empfehlung des Bauausschusses anschließen wollten. Nicht so Wolf gang Mick (CDU). „Wir haben den Brunnen gebaut, und nun existiert er", argumentierte Mick und forderte, vor einer Entscheidung auch noch Angebote für eine mögliche Sanierung einzuholen. Dem stimmte der Rat zu.

Einhellig beschloss das Gremium, für 1950 Euro eine Küche für den Mehrzweckraum im Kulturhof anzuschaffen. Diese Küche, in die auch eine Spülmaschine integriert ist, soll hier künftig bei Veranstaltungen zum Einsatz kommen.

Zudem beschloss der Rat eine neue Gebührenordnung für die Nutzung der Rheinhessenhalle, die sofort in Kraft tritt. Hierin ist etwa ein Pauschalbetrag festgelegt, den die Gemeinde vom Nutzer bei Veranstaltungen zur Erstattung anfallender Nebenkosten erhebt. Dieser beträgt in der Zeit von 1. April bis 30. November 70 Euro und vom 1. Oktober bis 31, März 100 Euro je Veranstaltungstag. Gegenüber der bisherigen Gebührenordnung, wo 310 Euro festgelegt waren, wird künftig bei Veranstaltungen durch auswärtige oder private Benutzer eine Gebühr von 500 Euro fällig.

Leicht verärgert zeigte sich Ortsbürgermeisterin Sylvia Fels (FWG) darüber, dass im Ort immer wieder Gerüchte gestreut würden, die jeglicher Grundlage entbehrten. So werde etwa behauptet, dass das Fachwerkhaus im Kulturhof verkauft werden solle. Dies sei „kompletter Unfug", betonte Fels, spg

 

> Lesen Sie dazu auch den Kommentar


AZ vom 08.04.2017

Allgemeine Zeitung Hackenheim 08.04.2017

CDU sieht sich falsch dargestellt

VERSAMMLUNG Hackenheimer Ortsverbandsvorsitzender kritisiert Umgangston

HACKENHEIM - (red). Michael Maurer bedauert als Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes und Fraktionssprecher bei der Mitgliederversammlung im Sängerheim, wie schwierig die kommunalpolitische Arbeit aufgrund der wenig kooperativen Art der Gemeindeverwaltung sowie der anderen Parteien sei. Besonders bedauernswert seien die persönlichen Angriffe, die nicht nur die Mandatsträger, sondern mittlerweile auch deren Familien träfen. Besonders negativ habe sich hier die SPD hervorgetan, klagte Maurer.

Auch seien Darstellungen der CDU in den öffentlichen Mitteilungsorganen, wenn überhaupt, nur lückenhaft und sinnverfälschend dargestellt worden. Dies hemme und erschwere die politische Arbeit der CDU. Maurer nannte hier vor allem das von der CDU unterstützte Bürgerbegehren zu Kindergartenerweiterung oder Neubau, das mit allen Mitteln verhindert und letztlich aus fadenscheinigen, formalen Gründen durch die Gemeindeverwaltung abgelehnt worden sei.

Geehrt

Michael Maurer, Vorsitzender des CDU-Ortsverbands, ehrte Walter Michl für 40 Jahre treue Mitgliedschaft.

Selbst bei wichtigen Entscheidungen verzichte die Ortsverwaltung oft auf den Rat von Fachleuten, kritisierte Maurer weiter. Dies führe zur erheblichen Verschuldung des Dorfes. Nach der Realisierung der beiden Großvorhaben Kulturhof und Kindergarten werde die Gemeindekasse wahrscheinlich eine Verschuldung von über 1,3 Millionen Euro aufweisen – Investitionen, die nach Maurers Rechnung den Hackenheimer Haushalt für die nächsten 25 Jahre belasten.

Bei den Neuwahlen des Vorstandes wurden in ihren Ämtern bestätigt: Maurer als Erster Vorsitzender, Wolfgang Mick als Stellvertreter, Ralph Huster als Schatzmeister und Dieter Glaab als Schriftführer.

Nach den Wahlen wurde über die Ergänzung der Geschäftsordnung des Vorstandes diskutiert. Wolfgang Mick erläuterte den Ergänzungsentwurf. Er sieht die Bildung von Ressorts mit fest zugeteilten Aufgabenbereichen vor. Dies soll die Vorstandsarbeit reaktiver und effizienter machen sowie die Arbeit auf mehrere Schultern verteilen. Der Entwurf wurde einstimmig beschlossen.


AZ vom 28.12.2016

 

 

„Zu keiner Zeit gegen Kita-Neubau“

 

DEBATTE Hackenheimer CDU verweist aber auf sinkende Kinderzahlen

 

HACKENHEIM - (red). Der CDU-Ortsverband Hackenheim habe sich „zu keiner Zeit gegen den Neubau einer Kita gestellt“. Das behauptet nun in einer Presseerklärung für den Ortsverein der Vorsitzende Michael Maurer. Der CDU-Ortsverband habe vielmehr vor der von der Gemeindeverwaltung betriebenen Aufhebung des Vertrages mit der katholischen Kirchengemeinde gefordert, mit den Verantwortlichen des St. Michael-Kindergartens alle Möglichkeiten einer Erweiterung des bestehenden Kindergartens zu besprechen und die Standortfrage zu überdenken, versichert Maurer. Dies sei aber von der Gemeindeverwaltung abgelehnt worden. Nach Informationen der CDU sei es durchaus möglich gewesen, den Bedarf aller Kinder durch eine Erweiterung des bestehenden Kindergartens in einer organisatorischen Einheit zu gewährleisten.

 

Nach neusten Informationen der CDU habe sich der erst im Frühjahr dargestellte Bedarf in den Jahren 2015 bis 2017 von 103 Kindern jetzt für 2017/18 wieder auf 94 Kinder reduziert, berichtet Maurer – und erinnert: Die genehmigte Erweiterung des St. Michaels Kindergartens sei für einen Bedarf von 90 Kinder geplant.

 

Doch selbst ein Bürgerbegehren habe die Gemeindespitze nicht bewegen können, entsprechende Überlegungen einzugehen, kritisiert Maurer. Die Kosten für den Neubau seien mittlerweile von 1,4 Millionen Euro auf zwei Millionen Euro gestiegen. Bei einer wahrscheinlichen Neuverschuldung von 1,4 Millionen Euro wäre es laut Maurer sinnvoll gewesen, auch andere Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Auch die Aussage, dass sich die Zuschüsse des Kreises halbiert haben, sei korrekt, da der Kreisjugendausschuss aufgrund der finanziell schlechten Lage des Kreises bereits entschieden habe, seine Zuschüsse für den Neubau einer Kindertagesstätte gegenüber den vergangenen Jahren zu kürzen.

 

Da die CDU durch das Stimmenverhältnis im Rat mit allen Anträgen gescheitert sei und grundsätzlich kein Gehör gefunden habe, „gilt es nun seitens der CDU-Fraktion, durch Einbringen von Ideen und Anträgen für den neuen Kindergarten in diesem Konzept die optimale Lösung zu finden“, betont Maurer. Natürlich stünden hier die Kinder und deren Eltern für die CDU an erster Stelle.

 

Die CDU werde ihr „Augenmerk aber sehr wohl auch auf die Finanzierbarkeit und im weiteren Verlauf auf die Verfolgung der Kosten legen“, kündigt der Ortsverbandssprecher an: „Die finanzielle Handlungsfähigkeit der Gemeinde zu erhalten, ist für uns ein erstrebenswertes Ziel und deren Kontrolle eine wichtige Aufgabe für uns als Opposition.“

 


AZ vom 17.12.2016

 

 

CDU nun doch für Kita-Neubau

 

Von Wolfgang Bartels

 

RAT Überraschender Kurswechsel der Hackenheimer Christdemokraten bei bisherigem Streitthema

 

HACKENHEIM - Auf jeden Platz hatte Bürgermeisterin Sylvia Fels eine Pralinenschachtel gelegt – und selten verlief eine Gemeinderatssitzung in Hackenheim so harmonisch wie die letzte in diesem Jahr. Gleich beim ersten Tagesordnungspunkt nach der Protokollannahme zog die CDU Friedensfahnen auf.

 

Es ging um den Planungsentwurf für den Neubau des Kindergartens, den die Gemeinde an der Rheinhessenhalle errichten will. Der Entwurf ist notwendig, damit überhaupt ein Bauantrag ausgearbeitet werden kann. Mit der Erarbeitung beauftragte der Gemeinderat ein Architektenbüro – und zwar einstimmig.

 

Das war die Überraschung des Abends. Denn die CDU-Fraktion hatte den Neubau des Kindergartens für zwei Millionen Euro bisher vehement abgelehnt. Erst zwei Tage zuvor hatte sich die CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Bettina Dickes, im Jugendhilfeausschuss vehement gegen die Zuschüsse des Kreises für das Projekt in Höhe von 180 000 Euro ausgesprochen – unter Berufung auf ihre Hackenheimer Parteifreunde. Das war offenbar an der Hackenheimer CDU vorbeigegangen. Denn jetzt kritisierte Fraktionsvorsitzender Michael Maurer in der Gemeinderatssitzung sogar, dass der Kreis viel zu wenig Zuschuss gebe. Auf den überraschenden Kurswechsel angesprochen, erklärte Maurer der AZ, nachdem der neue Kindergarten nun ja gebaut werde, wolle sich die CDU in den weiteren Prozess einbringen.

 

Auch die anderen Tagesordnungspunkte gingen harmonisch über die Bühne. Für verschiedene Arbeiten am Bau- und Kulturhof wie Außenputz, Trockenarbeiten, Bodenbelag und Malerarbeiten bewilligte der Gemeinderat Aufträge in Höhe von 66 400 Euro. Für den Kauf von zwei Rasenmähern will die Gemeinde 3000 Euro ausgeben. Die Gruppen, die in der Jugendarbeit aktiv sind, erhalten Zuschüsse der Gemeinde, der TuS mit 1800 Euro die größte Summe, alle anderen Gruppen 350 Euro. DRK und VdK erhalten für die Seniorenarbeit je 250 Euro. Die öffentliche Bücherei der katholischen Kirche wird mit 200 Euro bezuschusst.

 

Intensiver wurde die Diskussion noch einmal bei der Herabstufung der Bosenheimer Straße von der Landesstraße zu einer Gemeindestraße. Der Landesbetrieb Mobilität hatte im Frühjahr die bisherige L 411 für 130 000 Euro mit einer neuen Deckschicht versehen. Jetzt soll die Gemeinde ab 1. Januar 2017 die weiteren Unterhaltskosten übernehmen, da diese Straße keine Bedeutung als überörtliche Verbindung habe. Mit einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen stimmte der Gemeinderat schließlich dieser Regelung zu.


AZ vom 30.04.2016: KITA ST. MICHAEL

 

Bei Infoabend der Hackenheimer CDU sprechen sich viele Anwesende für Erweiterung der Einrichtung aus
HACKENHEIM - (jsp).

 

Das Thema Kindergarten bewegt die Menschen, das wurde auf einer Infoveranstaltung der CDU im Sängerheim deutlich. Rund drei Dutzend Bürger interessierten sich für die heiß diskutierte Frage, ob der Kindergarten St. Michael baulich erweitert oder, wie kürzlich vom Gemeinderat beschlossen, ein neuer Kindergarten hinter der Rheinhessenhalle gebaut werden soll. Bei so einem wichtigen Thema gelte es, die Meinung der betroffenen Eltern einzuholen, betonte CDU-Ortsverbandschef Michael Maurer. Er bedauerte, dass die von der CDU zu diesem Thema fristgerecht im Rat eingereichten Anträge regelrecht abgebügelt worden seien, weshalb die CDU-Fraktion die Ratssitzung am 24. März verlassen habe (die AZ berichtete).
Ob besser ein anderer Standort gesucht oder die bestehende Einrichtung erweitert werden könne, dazu habe die Ratsmehrheit von FWG und SPD jegliche Diskussion verweigert, wodurch sich die CDU gezwungen gesehen habe, die Bürger zu informieren, betonte Maurer.


Klar sei, dass nun von einem Bedarf von knapp über 100 Kindern ausgegangen werden müsse, meinte Jörg Bierther vom Verwaltungsrat St. Michael. Da sich die anfänglich geschätzten Kosten einer Erweiterung von 450.000 auf über 600 000 Euro erhöht hätten, habe die Gemeinde aus der mit der Katholischen Kirchengemeinde geschlossenen Vereinbarung aussteigen wollen – „und da haben wir den Vertag aufgelöst“, informiert Bierther.


„Der Kostenrahmen konnte schlichtweg nicht eingehalten werden“, meinte Planer Axel Hill. Nicht zuletzt, da die Gemeinde beim Kindergarten St. Michael Kostenträger sei und Zuschüsse beantragen könne, hielt es der Planer für sinnvoller, die bestehende Einrichtung zu erweitern als einen Neubau zu errichten. „Wir könnten einen Baukörper an den bestehenden Kindergarten angliedern“, betonte Hill.
Der vorgesehene Standort des Neubaus sei ungünstig, weil anschließend eine Erweiterung der Rheinhessenhalle nicht mehr möglich sei und damit Platz für Vereine und Veranstaltungen beschränkt würde, meinte der stellvertretende CDU-Ortsvorsitzende Wolfgang Mick. Klar sei, dass der bestehende Kindergarten vergrößert werden müsse, betonte Christian Zuhl vom Verwaltungsrat. Auch er sah einen Neubau skeptisch und bedauerte, dass die Gemeinde mit der Kirchengemeinde nicht nach einer Lösung suche. Bei zwei Einrichtungen sei „doppeltes Personal und doppelte Verwaltung nötig“, gab Mick zu bedenken.


Den „Luxus“ von zwei Kindergärten könne sich die Gemeinde nicht leisten, zumal sie finanziell für den Kindergarten St. Michael aufkommen müsse, denkt Norbert Taplick. „Es geht um unsere Kinder“, bekräftigte Nicole Gres vom Elternbeirat, die die höheren Kosten als vertretbar ansah. Zudem wäre eine Spielfläche für die Kinder am Kirchengelände sicherer als am Freizeitgelände in der Nähe der Rheinhessenhalle, wo die Kinder schwerer zu beaufsichtigen seien.

 

 

 

Foto: Jens Fink

Enorme Kostensteigerung


• ANTRAG STELLEN


Die Bürger sollten entscheiden, meinte ein Einwohner, der sich wie fast alle Anwesenden für einen Standort an St. Michael aussprach.

Dies griff Michael Maurer auf und bot an, die Bürger dabei zu unterstützen, einen entsprechenden Einwohnerantrag zu stellen, für den 120 Unterschriften benötigt werden.


Sachliche Diskussion der Gemeindeverwaltung

In den letzten Wochen sind einige Äußerungen der Gemeindeverwaltung in der Presse zu lesen. Hier die Beispiele:

Reine Stimmungsmache

taugten eher für die Fastnacht

barer Unsinn

offensichtlich haben die immer noch nicht verkraftet, dass ich noch mal Ortsbürgermeisterin geworden bin

Da stellt sich die Frage: Ist dies die Basis für eine sachliche Diskussion und die beschworene Zusammenarbeit? 


27.01.2015 Allgemeine Zeitung

„Kritik taugt für Fastnacht“

 

 

FUSION - Bürgermeister Frey und Fels weisen CDU-Vorwurf der Untätigkeit zurück

HACKENHEIM - (ttt). Die örtliche CDU hatte sich zur Zukunft von Hackenheim geäußert (AZ vom 23. Januar) und Bürgermeisterin Sylvia Fels (FWG) Tatenlosigkeit vorgeworfen. Verbandsbürgermeister Peter Frey (SPD), Ortsbürgermeisterin Sylvia Fels sowie die Beigeordneten Günther Medinger und Michael Nickel weisen die Kritik zurück: „Reine Stimmungsmache“, die Worte der Christdemokraten taugten „eher für die Fastnacht“. Eine Eingemeindung Hackenheims in die Stadt Bad Kreuznach werde derzeit überhaupt nicht diskutiert wird und sei vom Land selbst nicht gewollt, betonen Frey, Fels und die Beigeordneten. Dies sei auch in einem Gespräch im Ministerium mit Fels, Medinger und Nickel geklärt und dem Gemeinderat mitgeteilt worden.

Nicht zwangsweise

Solange eine Gemeinde eine Eingemeindung nicht ausdrücklich selbst wünscht, „wird eine Eingliederung einer bisher selbständigen Ortsgemeinde in eine große kreisangehörige Stadt nicht zwangsweise auf dem Gesetzesweg vorgenommen“, versichert Frey. Dies sei den Mitgliedern der Hackenheimer CDU-Fraktion, „die auch Vertreter in den VG-Rat entsenden, hinlänglich bekannt“.

Auch wisse jeder, dass derzeit überhaupt kein Informationsbedarf bestehe, weil sich seit Ende der Freiwilligkeitsphase des Reformverfahrens keinerlei Änderungen ergeben haben. Die nun vorliegenden Vorschläge des Landes in Bezug auf eine kreisübergreifende Fusion von Verbandsgemeinden würden diskutiert und seien längst nicht ausreichend geregelt – geschweige denn beschlossen, sagt Frey. Und eine Einwohnerversammlung zu diesem Thema sei immer noch Sache der Verbandsgemeinde und nicht der Ortsgemeinde.

Im Verbandsgemeinderat, erinnert Frey, sei man sich völlig einig gewesen, dass ein gemeinsames Verfahren für eine wie auch immer geartete Fusion gefunden werden soll. Ob dies in Form einer Verbandsgemeinde in zwei Landkreisen erfolgt, würden die Verhandlungen der nächsten Monate oder auch Jahre zeigen, erwartet der Bürgermeister. Bis dahin „bleibt die VG Bad Kreuznach, wie sie seit mittlerweile über 40 Jahre besteht“.


24.1.2015 Öffentlicher Anzeiger

CDU attackiert Ortsbürgermeisterin Fels

Kommunalreform Vorwurf der Untätigkeit steht im Raum - Frey stellt klar: Keine Eingemeindung in die Stadt

 

Von Gustl Stumpf

 

Hackenheim. Der Haussegen im größten Ort der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach hängt schief. Jetzt sorgt Hackenheim, angefeuert durch den CDU-Ortsverband, erneut für Schlagzeilen. Die jüngste Attacke gegen Ortsbürgermeisterin Sylvia Fels (FWG) zielt in Richtung Kommunalreform. In diesem Zusammenhang werfen die Christdemokraten, die im Gemeinderat die Oppositionsrolle einnehmen, Fels zumindest indirekt Untätigkeit vor.

 

„Für uns wäre jetzt der Zeitpunkt für eine Stellungnahme der Ortsgemeinde gekommen, stehen doch Meinungen und Vorwürfe aus Wöllstein im Raum", heißt es in einer CDU-Pressemitteilung. Auslöser sind Äußerungen von Gerd Rocker, dem Bürgermeister der benachbarten Verbandsgemeinde Wöllstein, die den Anschein erwecken, „als seien alle wichtigen Entscheidungen, was eine Fusion der Verbandsgemeinden Bad Kreuznach und Wöllstein anbelangt, schon getroffen", heißt es weiter.

 

Für Sylvia Fels barer Unsinn. An der Haltung der VG Bad Kreuznach, nur in Gänze zu fusionieren, habe sich nichts geändert, erklärt sie auf Anfrage unserer Zeitung. Im Übrigen sei VG-Bürgermeister Peter Frey privilegiert, Fragen zur Fusion zu beantworten. Und eine Eingliederung in die Stadt Bad Kreuznach stehe nicht zur Debatte. „Wir sind eigenständig und bleiben es auch", so Fels unmissverständlich. Was den von CDU-Seite bemängelten Informationsfluss angeht, kontert Fels: „In der Dezembersitzung haben wir im Gemeinderat doch über alles gesprochen." Die ständigen Vorwürfe kann sie über-haupt nicht nachvollziehen. „Wir müssen doch zusammenarbeiten, aber offensichtlich haben die immer noch nicht verkraftet, dass ich noch mal Ortsbürgermeisterin geworden bin", sagt Fels enttäuscht.

 

Peter Frey bestätigt unterdessen, dass   eine   Eingemeindung Hackenheims in die Stadt überhaupt nicht diskutiert wird und vom Land selbst nicht gewollt ist. Das sei in den vergangenen Wochen sowohl im Ortsgemeinderat wie auch in den Gremien der Verbandsgemeinde mitgeteilt worden. Außerdem, so Frey, habe ihm das Ministerium am Mittwoch erst bestätigt, dass die VG Bad Kreuznach derzeit nicht auf der Agenda eines Gesetzgebungsverfahrens steht. Und Experimente über zweikreisige Verbandsgemeinden sind, so Frey wörtlich, weder verhandelt noch entschieden. „Das allerdings könnten wir mittragen", lässt Frey durchblicken, setze aber viel Mut und Vertrauen beiderseits voraus.

 


23.1.2015 Allgemeine Zeitung

Was passiert mit Hackenheim, wenn die VG Bad Kreuznach zerfällt?

Von Thomas Haag

 

HACKENHEIM - Was wird aus der größten Gemeinde der VG Bad Kreuznach, wenn es tatsächlich zu einer Fusion über Kreisgrenzen hinweg (die AZ berichtete mehrfach) kommen sollte? Das fragen sich die Hackenheimer Christdemokraten und fordern die Ortsspitze auf, hier endlich tätig zu werden.

Die Berichterstattung der vergangenen Wochen zum Thema Kommunalverwaltungsreform erwecke den Anschein, als seien alle wichtigen Entscheidungen, was eine Fusion der Verbandsgemeinden Bad Kreuznach und Wöllstein anbelangt, schon getroffen, wundert sich die Hackenheimer CDU in einer Presseerklärung.

 

„Sprachlose Ortschefin“

 

„Spätestens jetzt“ sei der Zeitpunkt für eine Stellungnahme der Ortsgemeinde Hackenheim gekommen, werfen die Christdemokraten Ortsbürgermeisterin Sylvia Fels (FWG) Sprachlosigkeit in dieser zentralen Zukunftsfrage vor. Schließlich stünden „die Meinungen und Vorwürfe aus Wöllstein“ unwidersprochen im Raum.

 

Derzeit macht sich die VG Wöllstein (Kreis Alzey-Worms) ernsthaft und öffentlich Gedanken darüber, unter Bedingungen mit Gemeinden aus der VG Bad Kreuznach zu fusionieren. Das Land scheint willens, über eine Ausnahme-Fusion über Kreisgrenzen hinweg an dieser Stelle nachzudenken.

Einige Ortschaften, wie Volxheim, Neu-Bamberg oder Tiefenthal, scheinen einem Bund mit den Wöllsteinern gegenüber alles andere als abgeneigt. Weitere, wie Pleitersheim, Bibelsheim oder Pfaffen-Schwabenheim, würde es über die andere Kreisgrenze in Richtung VG Sprendlingen-Gensingen (Kreis Mainz-Bingen) ziehen. Fiele die VG Bad Kreuznach dergestalt auseinander, so würde der „Sog“ der benachbarten Kreisstadt Bad Kreuznach für die Hackenheimer wohl übermächtig. Zwar taugt das Thema „Eingemeindung“ im stolzen Hackenheim traditionell bestenfalls für die Fastnachtsbütt, würde sich die VG aber auflösen, hätte die 2000-Einwohner-Gemeinde wohl ein Problem, dem Faktum der geographischen Nähe zur Kreisstadt vernünftige Alternativen entgegenzusetzen. Eine diffizile Gemengelage.

 

Bürger sollen sich äußern

Deshalb ärgert sich die CDU, dass ihr Antrag zur Durchführung einer Bürgerversammlung, wie so viele Anträge der CDU-Fraktion, in der Dezembersitzung des Gemeinderates mit den Stimmen von FWG und SPD leider abgelehnt worden sei.

 

Zur Begründung habe es nur lapidar gelautet, eine Bürgerversammlung sei nicht erforderlich, da es aktuell keine relevanten Themen gebe. Bürgerfragen, so habe Ortschefin Fels die Opposition beschieden, könnten nach den Gemeinderatssitzungen, in der Sprechstunde der Ortsbürgermeisterin oder per Telefon beantwortet werden.

 

Auch auf eine erneute Anfrage der CDU nach der öffentlichen Positionierung aus Richtung Wöllstein habe die Hackenheimer Verwaltung offenbar keine Notwendigkeit gesehen, „nach der Meinung und den Wünschen ihrer Bürger zu fragen“, ärgert sich die CDU. Sollte die Verwaltung Verhandlungen mit Wöllstein geführt haben, sei der Rat darüber nicht informiert. „Wir sind jedoch der Meinung, dass es höchste Zeit ist, dass der Hackenheimer Gemeinderat öffentlich Stellung zum Thema bezieht. Dabei müssen natürlich die Interessen der Bürger beachtet und vertreten werden“, fordert CDU-Sprecher Peter Kaul.

 

Die Hackenheimer CDU ermuntert die Bürger nun in einem Aufruf dazu, alle Gelegenheiten zu nutzen, die Gemeindevertreter aufzufordern, hier Stellung zu beziehen und eine Einwohnerversammlung zu fordern, um über das wichtige Thema Verwaltungsreform und die Frage „Wo möchten die Hackenheimer hin?“ zu diskutieren.

 

 


„Ideen werden blockiert"

Allgemeine Zeitung, 23.12.2014

 

CDU Hackenheimer halten an Förderverein fest

 

HACKENHEIM - (red). Der Vorsitzende Michael Maurer trug bei der Mitgliederversammlung seinen Rechenschaftsbericht als Vorsitzender des Ortsverbandes und der Fraktion vor. Besonders erwähnte er die gute und sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Gremien und den offenen Meinungsaustausch mit den Mitgliedern. Das Ergebnis dieser Arbeit spiegelte sich auch in den Ergebnissen der Kommunalwahl wider: Mit gutem Recht könnten sich die Hackenheimer Christdemokraten hier als Gewinner bezeichnen, auch wenn das Ziel, künftig den Ortsbürgermeister zu stellen, knapp verfehlt wurde.

Besonders stolz könne die CDU auf ihr Zukunftsprogramm und auf die neue Homepage www.cdu-hackenheim.de sein, lobt Maurer. Sie sei ein echter „Hingucker“.

Die wichtigsten Themen für die nahe Zukunft, da waren sich die Christdemokraten einig, sind die Verwaltungsreform, die finanzielle Situation der Gemeinde und der sinnvolle Umbau des Anwesen Gänz zum „Kulturhof“. Gerade hierbei werde erkennbar, dass die CDU als Opposition nicht involviert wird und Ideen und Vorschläge von vorneherein blockiert werden, heißt es. Die Idee der Gründung eines Fördervereins anhand eines Betreuungs- und Benutzungskonzeptes für ein Mehrgenerationenhaus werde mit allen Mitteln seitens der Gemeindeverwaltung im Keim erstickt, beklagen die Christdemokraten.

Erfreulich sei indes, dass entgegen der Darstellung der Kreisverwaltung in der vorletzten Gemeinderatsitzung nach Vorlage der Mustersatzung bestätigt wurde, dass der Förderverein, sollte er gegründet werden, die bewilligten Fördermittel nicht schädigen wird.

Durch die Kommunalwahl habe die CDU von den Bürgern den Auftrag bekommen, auf Probleme aufmerksam zu machen und Missstände aufzudecken. Um dieses Vertrauen nicht zu verlieren, dürfe man Augen und Mund nicht verschließen. Bei den Wahlen wurde der Vorstand durchweg einstimmig wiedergewählt.


Fassweinprobe

Zur Weinprobe mit den ersten Weinen des neuen Jahrganges hatte der CDU-Ortsverband Hackenheim ins Weingut Kaul eingeladen.

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24.01.2014

CDU Ortsverband Hackenheim zeigt starke Geschlossenheit

In der gut besuchten Mitgliederversammlung des CDU Ortsverbandes Hackenheim am vergangenen Freitag zeigten die Mitglieder deutlich, wie geschlossen man hinter dem Kandidaten für die kommende Kommunalwahlen steht. Einstimmig wurde der vom Vorstand vorgeschlagene Ortsbürgermeisterkandidat Michael Maurer vom den CDU-Mitgliedern gewählt. 

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23.01.2014

Allgemeine Zeitung "Dorfentwicklung hat Priorität"

Am Freitag wird Michael Maurer dem CDU-Ortsverband Hackenheim als Ortsbürgermeisterkandidat vorgestellt.
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22.01.2014

Pressemitteilung: Vorstand der Hackenheimer CDU einstimmig für Michael Maurer 

Der CDU Vorstand hat sich in seiner letzten Sitzung einstimmig für die Kandidatur von Michael Maurer zum Ortsbürgermeisterkandidaten von Hackenheim ausgesprochen.
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21.01.2014

Die Zukunft Hackenheims aktiv gestalten

Hackenheimer CDU Ortsverband stellt sich den Herausforderungen

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